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10 Jahre Umgebindehausstiftung

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10 Jahre Umgebindehausstiftung

Stiftungsangebote 20.

Stiftungsangebote 20. — 21. Jahrhundert Die letzten Umgebindehäuser wurden in den 1930er Jahren errichtet. Zahlreiche Bauten sind im Zeitraum von 1900 bis 1950 verschwunden. Eine weitere Welle von Umbau- und Abrissmaßnahmen in den 1970er und 1980er Jahren zerstörte nochmals wertvolle Bauwerke, meist durch Mangel an geeigneten Baumaterialien. Gegenwärtig sind noch etwa 6500 denkmalgeschützte Umgebindehäuser in Sachsen erhalten. Etwa 350 Gebäude sind zurzeit leer stehend und können erworben werden. Zahlreichen Hausbesitzern gelang es in den letzten Jahren die liebenswerten Umgebindehäuser originalgetreu zu sanieren. Gäste wissen die Gemütlichkeit und die individuelle Ausstattung zu schätzen und verbringen hier ihre Urlaubstage. Eines der bekanntesten Umgebindehäuser der Oberlausitz – das Reiterhaus in Neusalza-Spremberg Für weitere Informationen haben wir für Sie ein ausführliches Literaturverzeichnis im Anhang erstellt. Das Besondere an diesem Seifhennersdorfer Haus ist das nach Befunden rekonstruierte Schopfdach am Giebel. Mauerwerk Blockstube Umgebinde Fachwerk fertiges Haus Bauablaufprinzip eines Umgebindehauses im 19. Jh. (Skizzen Karl Bernert) 18

Preisverleihung 2014 an den Sächsischen Verein für Volksbauweise e.V. Umgebindehauspreis Erstmals wurden 2006 durch die Geschäftsstelle Umgebindeland besonders beispielhafte Initiativen zur Erhaltung der Umgebindehäuser mit einem Umgebindehauspreis gewürdigt. Später übernahm die Stiftung diese fachlich anspruchsvolle Aufgabe. Mit dem Umgebindehauspreis werden denkmalgerechte Sanierungsleistungen bei Umgebindehäusern gewürdigt, die über das normale Maß kontinuierlicher Baupflege hinausgehen und Vorbildcharakter haben. Bewerben können sich alle Eigentümer, die mit Fleiß und Mühe ihr Umgebindehaus denkmalgerecht saniert haben. Ebenso können Personen und Vereine, die sich besonders um den Erhalt der Umgebindehäuser verdient gemacht haben, für den Preis bewerben oder vorgeschlagen werden. Auch Umgebindehausbesitzer und Vereine aus unseren Nachbarländern Polen und Tschechien können sich beteiligen. Im Bewerbungsverfahren sind die Einhaltung bestimmter Kriterien und Anforderungen ausschlaggebend. Grundvoraussetzung sind eine vorherige Abstimmung der Maßnahmen mit dem Denkmalschutz und die Einholung der notwendigen Genehmigungen. Nach einer formalen und inhaltlichen Vorprüfung durch die Fachjury mit Vertretern des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen, der Hochschule Zittau/Görlitz, der unteren Denkmalschutzbehörden und der Stiftung bestätigt der Fachbeirat der Stiftung Umgebindehaus die Preisträger. In einer kleinen Feierstunde erfolgt dann die Übergabe der Preise und Anerkennungen. Das Preisgeld wird von der Sparkasse Oberlausitz- Niederschlesien und der Kreissparkasse Bautzen in Höhe von 7.000 Euro bereitgestellt und auf die Preisträger verteilt. Seit 2014 erfolgt die Preisverleihung im Zweijahresrythmus. Es gelten folgende Anforderungen (Auswahl): • Bewahrung der Originalsubstanz durch substanzschonende Reparatur und Anwendung traditioneller Handwerkstechniken • Wiederverwendung von Altmaterial (z. B. Dachziegel, Holzbauteile, Fenster, Türen) • Erhaltung historischer Fenster und/oder Neuanfertigung traditioneller Kasten- oder Doppelfenster • Farbgebung der Fassaden nach restauratorischem 19

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