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Tourismuskonzeption 2015

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Tourismuskonzeption für die touristischen Regionen des Landkreises Görlitz

Tourismuskonzeption für die touristischen Regionen des Landkreises Görlitz Tab. 1: Zusammenfassung der SWOT-Analyse Rahmenbedingungen Stärken • Deutschlands einziges Dreiländereck mit D – PL – CZ • Relative Nähe zu attraktiven Großstädten Berlin, Dresden, Prag, Breslau • Gute PKW-Anbindung (A4) • Attraktive, unterschiedliche Naturräume (Naturpark Zittauer Gebirge, Flusslandschaft Neiße, Geopark Muskauer Faltenbogen, UNE- SCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heideund Teichlandschaft) • 1000-jährige Kulturlandschaft • Grenzüberschreitendes ZVON Euro-Neiße- Ticket (Bekanntheit ausbaufähig) Chancen • Touristische Attraktivitätssteigerung Dreiländereck/ Euroregion • Verbesserte Verkehrsverbindungen (Bahn, grenzüberschreitend) • Verbesserte ÖPNV-Erreichbarkeit v.a. zu touristischen Highlights im ländlichen Raum • Verbesserte Kommunikation tourismusrelevanter öffentlicher Verkehrsverbindungen • Umweltverträgliche Nutzung der natürlichen Ressourcen im Tourismus und darüber hinaus • Potenziale des europäischen Arbeitsmarktes in der Grenzregion • Verbesserung des Sicherheitsgefühls in der Grenzregion Schwächen • Randlage innerhalb Deutschlands • Keine Anbindung an Fernbahn- und Fernbusnetz • Fehlender Lückenschluss B178 in Richtung Zittau und zur A4 • Touristische Ziele teilweise kaum mit ÖPNV erreichbar (z.B. Naturpark am Wochenende) • Überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit, unterdurchschnittliche Kaufkraft • Anhaltender Bevölkerungsrückgang • Rückgang der Erwerbspersonen, Fachkräftemangel • Sprachliche Barrieren Risiken • Verstärkung Fachkräftemangel, damit einhergehend Reduzierung von Angebotsquantität und -qualität im Tourismus, v.a. im Gastgewerbe • Mangelnde Attraktivität für Gäste ohne PKW - 11 -

Tourismuskonzeption für die touristischen Regionen des Landkreises Görlitz Nachfrage Stärken • Görlitz, Bad Muskau, Olbersdorf 16 (Zittauer Gebirge) langfristig überdurchschnittliche Entwicklungsdynamik • Hohe Bedeutung des Tagestourismus in der Oberlausitz • Positive Gästebewertungen in der Oberlausitz (v.a. Unterkünfte, Preis-Leistungs- Verhältnis) Chancen • Nachfragepotenziale Städte-, Rad-, Wandertourismus; evtl. Wasser- und Aktivtourismus sowie Kombinationsangebote • Nachfragepotenziale im Incomingtourismus (eingeschränkt) • Erhöhung der Bekanntheit der Destination Oberlausitz und ihrer Highlights, Imageverbesserung • Ausbau der Gästezufriedenheit Schwächen • Unterdurchschnittliche Dynamik der Übernachtungsnachfrage im Landkreis • Internationale Nachfrage trotz Grenzlage unterdurchschnittlich • Starke Saisonalität • Relativ geringe Bekanntheit der Oberlausitz als Urlaubsregion • Negativimage durch Grenzlage (Grenzkriminalität) Risiken • Sich schnell verändernde, steigende Qualitäts- und Angebotsansprüche der Gäste durch zunehmende Reiseerfahrung sowie Informationsmöglichkeiten • Erhöhte Diskrepanz zwischen Angebot und Informations-/Reiseverhalten v.a. jüngerer und internationaler Gäste 17 __________________________________________________________________________ 16 Die überdurchschnittliche Entwicklung in Olbersdorf ist vermutlich auf die Umstellung der amtlichen Statistik zurückzuführen, in der ab 2012 auch Campingplätze erfasst werden. 17 Erste Ansätze bei der Initiative Outdoorland - 12 -

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