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Tourismuskonzeption 2015

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Tourismuskonzeption für die touristischen Regionen des Landkreises Görlitz

Tourismuskonzeption für die touristischen Regionen des Landkreises Görlitz Tab. 5: Handlungsfeld 2: Erwartungen an die MGO bzw. den TVO Maßnahme Zuständigkeit Dringlichkeit Vorbereitung und Umsetzung eines Markenentwicklungsprozesses auf Oberlausitzebene unter Beteiligung wichtiger Akteure Prüfung der Möglichkeiten einer Einbeziehung der Euroregion/ des Dreiländerecks D-CZ-PL in den Markenbildungsprozess Entwicklung einer attraktiven Corporate Identity/ Corporate Design für die Oberlausitz (Markendesign; Logo, Wort-Bild-Marke …) Erarbeitung eines touristischen Kommunikationskonzeptes für die Oberlausitz Durchführung einer Profilierungs-/ Imagekampagne für die Oberlausitz (nach innen und außen) Umsetzung eines konsequent zielgruppenorientierten Themen- und Produktmarketings unter Einbindung der herausragenden Angebote Ausbau und Professionalisierung der Aktivitäten im Bereich Digitalisierung Ausbau und Professionalisierung der Aktivitäten im Bereich PR Überprüfung der Prioritäten für online/ offline- Aktivitäten Abstimmung und Vereinheitlichung der Printprodukte (Eindämmung der Prospektflut) Ausbau zielgruppenorientierter mehrsprachiger Kommunikationsmedien (online/offline) touristischer Highlights und in deren Umfeld (englisch, polnisch, tschechisch) MGO (Unterstützung durch professionelle Agentur) MGO/LK GR MGO (Unterstützung durch professionelle Agentur) MGO (Unterstützung durch professionelle Agentur) MGO MGO MGO MGO MGO MGO MGO sehr hoch hoch hoch hoch hoch hoch hoch hoch mittel mittel mittel - 45 -

Tourismuskonzeption für die touristischen Regionen des Landkreises Görlitz 2.3 Handlungsfeld 3: Angebotspotenziale erschließen - Pflege der Infrastruktur, Produktentwicklung, Qualität, Barrierefreiheit Die tourismusrelevante Infrastruktur umfasst weit mehr als Hotels, Tourist-Informationen, Radund Wanderwege. Hinzu kommen die für Einheimische und Touristen relevante Verkehrsinfrastruktur, die örtliche Bebauung, Einzelhandel und Gastronomie sowie Park- und Grünanlagen. Kultur-, Sport- und Freizeitangebote, Bäder und Thermen werden je nach Lage und Ausstattung mehr oder weniger stark von Touristen und/oder Einheimischen genutzt. Quantität und Qualität dieser Angebote haben demzufolge entscheidenden Einfluss auf das Reiseerlebnis insgesamt. Sowohl die Privatwirtschaft als auch die öffentliche Hand sind an der Bereitstellung und Pflege der tourismusrelevanten Infrastruktur beteiligt. Voraussetzung für die Existenz, die Bereitstellung und Pflege der Infrastruktur ist eine ausreichende Nachfrage seitens der Bevölkerung und/oder der Touristen. Die für den Landkreis Görlitz herausgearbeiteten thematischen Schwerpunkte sollen bei der gewünschten touristischen Neuausrichtung der Oberlausitz berücksichtigt werden. Die konkrete Umsetzung (Produktentwicklung, Qualitätsmanagement) liegt in der Verantwortung des Landkreises Görlitz mit der MGO und den Themenverantwortlichen. Folgende Aspekte sind dabei zu berücksichtigen: • Die bereits in Bearbeitung befindlichen Themen Wandern, Radfahren etc. werden fortgeführt und ausgebaut. Auch das Thema Wasser kann weiter mit entsprechenden Angeboten und Kommunikationsinstrumenten untersetzt werden. • Der Aufbau erlebnisorientierter Angebote und Themen erschließt neue Gästegruppen. Insgesamt muss in diesem Bereich die Qualität der touristischen Angebote erhöht werden. Die Kommunikationsinstrumente müssen überprüft und an die (neuen) Gästegruppen angepasst werden. Für eine bessere überregionale Vermarktung und eine höhere mediale Reichweite ist zu empfehlen, insbesondere die Kooperation mit vorhandenen Freizeit- und Erlebnisparks auszubauen sowie die Abstimmung mit einzelnen Kulturträgern und den gemeinsamen Außenauftritt zu verbessern. • Die internationale Zusammenarbeit muss zum Teil neu aufgebaut und entwickelt werden. Sie bietet viele Chancen in der Produktentwicklung und Kommunikation. Mit für die Region typischen, grenzüberschreitenden Angeboten (Umgebindehäuser, Parks und Gärten, Handwerk, Dreiländerküche etc.) lässt sich die attraktive naturräumliche Ausstattung emotional aufladen. Darüber hinaus kann in diesem Bereich die länderübergreifende Vernetzung der städtischen Kulturangebote initiiert werden. Die Resonanz der neu eingeführten bzw. angepassten Kommunikationsmaßnahmen muss gemessen und überprüft werden, um ggf. Kurskorrekturen vorzunehmen. Dafür sind im Rahmen der Umsetzung und Maßnahmenplanung geeignete Instrumente zu entwickeln und einzusetzen. Folgende Maßnahmen im Handlungsfeld 3 wurden mit der Lenkungsgruppe abgestimmt: - 46 -

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